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Prototypen aus Silikon für die Produktentwicklung

Warum „silikonähnliche“ Protoypen nicht ausreichen. Unser Ansatz: Prototypen aus echtem Silikon
Prototypen aus Silikon (additive Fertigung)

Warum „silikonähnlich“ nicht ausreicht

In der Produktentwicklung zählt jede Erkenntnis. Je früher Risiken erkannt werden, desto einfacher und günstiger lassen sich Anpassungen vornehmen. Aus diesem Grund setzen viele Unternehmen auf Prototypen, um Funktionen, Ergonomie und Materialeigenschaften zu testen, bevor in Werkzeuge oder Serienfertigung investiert wird.

Doch gerade bei Produkten aus Silikon stossen viele Entwickler früher oder später auf ein Problem:

Der Prototyp sieht zwar aus wie das spätere Produkt. Er verhält sich aber nicht so.

Wir haben die passende Lösung für dieses Problem: Prototypen aus Silikon. In diesem Blogartikel geht es genau um dieses Thema.

 

Das Problem mit silikonähnlichen Prototypen

Wer heute nach Möglichkeiten sucht, flexible Kunststoffteile schnell herzustellen, landet häufig bei additiven Fertigungsverfahren.

Die verfügbaren Materialien haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt und ermöglichen beeindruckende Ergebnisse. Für viele Anwendungen ist das absolut ausreichend!

Doch sobald reale Materialeigenschaften getestet werden sollen, zeigen sich die Grenzen. Denn ein silikonähnliches Material ist nicht automatisch Silikon.

Gerade bei Anwendungen, bei denen Elastizität, Rückstellverhalten oder Langzeitbeständigkeit eine wichtige Rolle spielen, können die Unterschiede erheblich sein.

Die Folge: Entwicklungsentscheide werden auf Basis von Kunststoffteilen getroffen, die sich später anders verhalten als das Serienprodukt.

 

Warum das in der Praxis problematisch sein kann

Viele Entwickler möchten mit einem Prototypen nicht nur die Geometrie prüfen.

Sie möchten Folgendes wissen:

  • Funktioniert das Kunststoffteil unter realen Bedingungen?
  • Verhält sich das Material wie erwartet?
  • Sind die gewünschten Shore-Härten geeignet?
  • Wie reagiert das Produkt auf Umwelteinflüsse?
  • Funktioniert das Teil im Zusammenspiel mit anderen Komponenten?

Genau an diesem Punkt wird die Materialfrage entscheidend. Denn je näher ein Prototyp am späteren Serienprodukt ist, desto belastbarer sind die daraus gewonnenen Erkenntnisse.

 

Unser Ansatz: Prototypen aus echtem Silikon

Bei der VON ALLMEN AG beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit der Frage, wie sich Entwicklungsrisiken möglichst früh reduzieren lassen.

Dabei haben wir festgestellt: Nicht jede Herausforderung lässt sich mit einer einzelnen Technologie lösen. Deshalb kombinieren wir verschiedene Verfahren miteinander.

Dazu gehören unter anderem:

  • SLA-gedruckte Formen
  • RTV-Silikone
  • Verlorene Kerne für komplexe Innengeometrien
  • Know-how aus dem technischen Modellbau

Das Ergebnis sind Prototypen und Kleinserien aus echtem additionsvernetztem Silikon.

Prototypen aus Silikon
Prototypen aus Silikon
Prototypen aus Silikon

Welche Vorteile bieten Prototypen aus Silikon?

Der grösste Vorteil liegt in der Nähe zum späteren Serienprodukt. Dadurch lassen sich Eigenschaften realitätsnah beurteilen.

Dazu gehören beispielsweise:

Realistische Materialeigenschaften

Das Verhalten entspricht deutlich stärker dem späteren Produkt.

Unterschiedliche Shore-Härten

Je nach Anwendung können verschiedene Materialhärten umgesetzt werden.

Hohe Oberflächenqualität

Die Bauteile weisen homogene und saubere Oberflächen auf.

Komplexe Geometrien

Auch anspruchsvolle Innenkonturen können realisiert werden.

Aussagekräftige Tests

Mechanische Eigenschaften, Rückstellverhalten oder Montageprozesse lassen sich deutlich realistischer bewerten.

 

Für welche Anwendungen eignen sich Silikon-Prototypen besonders?

Die Lösung eignet sich insbesondere für:

  • Medizinprodukte
  • Dichtungen
  • Elastische Funktionselemente
  • Konsumgüter
  • Produkte mit direktem Kundenkontakt
  • Vorserien und Kleinserien
  • Funktionsmuster mit hohen Anforderungen an das Materialverhalten

 

Die richtige Fragestellung ist wichtiger als die Technologie

In Gesprächen mit Entwicklern stellen wir immer wieder fest, dass die eigentliche Frage nicht lautet: „Welche Technologie setzen wir ein?“ Sondern: “Welche Erkenntnisse benötigen wir für die nächste Entwicklungsentscheidung?“

Genau davon sollte die Wahl des Prototyping-Verfahrens abhängen.

Manchmal ist additive Fertigung die richtige Lösung. Manchmal ist es CNC-Fräsen. Und manchmal führt der beste Weg über Prototypen aus Silikon aus echtem Material.

 

Sind Sie interessiert an Prototypen aus Silikon?

Je realistischer ein Prototyp die späteren Einsatzbedingungen abbildet, desto wertvoller werden die daraus gewonnenen Erkenntnisse.

Gerade bei elastischen Bauteilen kann die Wahl des richtigen Prototyping-Verfahrens deshalb entscheidend sein.

Wenn Sie aktuell an einem Produkt arbeiten und prüfen möchten, ob Prototypen aus Silikon für Ihre Anwendung sinnvoll sind, unterstützen wir Sie gerne.

Gemeinsam finden wir heraus, welcher Entwicklungsweg für Ihr Projekt die besten Ergebnisse liefert.

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